#29 Der Flaschenhals in deinem Handwerksbetrieb bist du!

Shownotes

Klingelt dein Telefon auch abends noch, weil ohne dich nichts läuft?

In dieser Folge von Einfach. Aber besser. spricht Moritz Fürst über ein Problem, das viele Handwerkschefs nur ungern hören: Der grösste Flaschenhals im Betrieb ist oft nicht der Mitarbeiter, nicht der Kunde und nicht der Markt, sondern der Chef selbst.

Viele Inhaber sind fachlich extrem stark, lösen jedes Problem selbst und halten damit den ganzen Betrieb künstlich von sich abhängig. Das Ergebnis? Ständige Rückfragen, liegenbleibende Rechnungen, fehlende Entscheidungen auf der Baustelle und Wochenenden im Büro statt mit Familie, Freunden oder Erholung.

Das lernst du in dieser Folge:

Der Meister-Mythos: Warum der Gedanke „Keiner macht es so gut wie ich“ deinen Betrieb klein hält und dich langfristig kaputt macht.

80 Prozent reichen oft aus: Warum es besser ist, Aufgaben sauber zu übertragen, statt alles selbst zu 100 Prozent perfekt machen zu wollen.

Einarbeitung ist Bringschuld: Warum neue Mitarbeiter nicht deine Gedanken lesen können und weshalb klare Schulungen, Checklisten und Systeme entscheidend sind.

Prozesse statt Einzelaufgaben: Warum du nicht einfach Arbeit wegdrücken solltest, sondern klare Abläufe mit Ziel, Weg und Kontrolle definieren musst.

Klarheit schlägt Sympathie: Wie klare Verantwortlichkeiten, direktes Feedback und saubere Übergaben dafür sorgen, dass Mitarbeiter wirklich Verantwortung übernehmen.

Hör auf, der teuerste Sachbearbeiter deiner eigenen Firma zu sein. Dein Job ist es, Unternehmer zu sein und nicht dauerhaft jedes Problem selbst zu lösen.

Bist du bereit, deinen Betrieb so zu strukturieren, dass nicht mehr alles an dir hängt? Sichere dir jetzt dein kostenloses Erstgespräch: 👉 https://www.fuerst-coaching.com/

Transkript anzeigen

00:00:00: Klinge deinen Telefon auch abends, weil der Monteur nicht weiß wo dein Material ist.

00:00:03: Du schrägst abends auf dem Sofa hoch, weil du wieder irgendwas vergessen hast?

00:00:07: Die harte Wahrheit da drüber ist, du bist der größte Flaschenhals deiner Firma und wenn du es lösen willst dann bleib dran.

00:00:13: ich erkläre dir nach wie du daraus kommst.

00:00:15: In diesem Sinne herzlich willkommen zum nächsten Befolge Podcast.

00:00:18: Einfach aber besser!

00:00:19: Den Podcast für den cleveren Handwerkschef Der keinen Lust hat auf komplizierte akademische Lösungen die sowieso nicht anwendbar sind.

00:00:26: Heute wieder mit dem ganz spannenden Thema.

00:00:28: Du bist der größte Flaschenhalts deiner Firma und der allergrößte Hebel in deinem Unternehmen und deinem Leben, bist eben du!

00:00:33: Wen wunderts?

00:00:34: Da möchten wir drüber sprechen und schauen.

00:00:36: wie wird es vielleicht für dich auch ein bisschen auflösen dass du ein bisschen aus dem Hamsterrad rauskommst beziehungsweise aus der Gefangenschaft Deiner Firma?

00:00:44: Ganz kurze Geschichte zum Einstieg.

00:00:45: ich habe einige Kunden aus Soloton weil wir eben auch in Solotone sind.

00:00:49: das ergibt sich irgendwie.

00:00:50: Da fallen mir gleich zwei, drei Beispiele ein von Kunden die fachlich extrem stark sind.

00:00:54: Also die haben eigene Produkte entwickelt.

00:00:57: wirklich die bauen Produkte.

00:00:58: lassen sie dann eben vom Glas Trösch oder von Sant Cobain oder wo auch immerher tatsächlich fachlig prüfen und gehören damit weltweit zu den einzigen Herstellern beziehungsweise Anbieter von solchen Produkten.

00:01:09: Beim anderen Kunden diesen so fachlisch stark dass sich zum Beispiel Wintergartensysteme weiterentwickeln die einfacher sind für die Montage und die schaffen die Entwicklung besser als die große Industrie aus Europa.

00:01:19: Das Problem ist jetzt dabei, diesen fachlich supergeniale Menschen aber sehr häufig kurz vor dem Burnout auch wenn man es von außen nicht sieht.

00:01:26: Gerade im Handwerk sind ja so die Mitarbeiter oder die Chefs in alle Kernik jammern gehört zur Schwäche deswegen macht man's einfach nicht.

00:01:34: Das Problem ist jetzt dabei, dass egal wie stark der Rücken ist und egal wie breit die Schultern sind irgendwann bricht das Konzept ein Stückchen.

00:01:41: Und dann ist es super wichtig, dass bevor wir in den Heilungsprozess gehen unsere Firma ein bisschen strukturieren, dass nicht alles von uns abhängig wird.

00:01:49: Heute soll es um das Thema geben, wie schaffst du's die Aufgaben abzugeben?

00:01:53: Wie schaffest du's Arbeit zu übertragen ohne dass die Qualität stark darunter leidet?

00:01:59: Es ist ganz häufig so Das gerade Handwerksbetrieb, ich würde mal sagen acht bis zwölf Mitarbeiter haben sehr häufig die Situation das eben alles am Chef hängt.

00:02:07: Es geht um Materialbestellungen wo Minimum die Freigabe vom Chef erteilt werden muss.

00:02:12: es geht darum dass der Mitarbeiter auf der Baustelle wartet weil die Entscheidung fehlt.

00:02:16: Die Rechnung geht nicht raus weil sie niemand kapiert oder weil man was weiß ich studiert haben muss um die um die Rapporte so zu entziffern dass man daraus eine Rechnungsmacht und dann muss man auch eigentlich schon fast dabei gewesen sein, um es wirklich zu verstehen.

00:02:30: Wenn dir das bekannt vorkommt dann sollt ich dir auf jeden Fall empfehlen bleibe bitte dran weil das ist tatsächlich der Alltag im Handwerksbetrieb dass eben alles über dich läuft, dass du auf der Baustelle fachlich der Beste bist, dass Du alle Details kennst, Die Hieroglyphen des Rapports, dass niemand an Ziffern kann weil es immer irgendwie mit Plausibilität zu tun hat.

00:02:50: Das heißt du kriegst einen Rapport Du kannst ihn nicht abgeben Weil du immer noch mit Logik prüfen musst ob das jetzt Sinn macht Ob was fehlt?

00:02:56: Ob das einfach Struktur hat Was der Mitarbeiter da schreibt?

00:03:00: Das ist kein Zeichen von Wichtigkeit.

00:03:02: Es ist kein zeichen von hoher Qualität.

00:03:04: Das ist einfach nur ein Zeichen Dass dir die verdammten Prozesse fehlen mein Lieber und daran müssen wir auf jeden Fall arbeiten.

00:03:11: Jetzt ist es so dass bei ganz vielen eben Die Prozesse fehlen oder sie sehr, sehr viel abhängig von sich machen.

00:03:16: Und jetzt ist eben natürlich die Frage warum?

00:03:18: Wie kommt es dazu dass ein Inhaber der von mir aus acht bis zwölf Mitarbeitern hat im Handwerk in der Schweiz immer noch alles von sich abhängigt gemacht hat?

00:03:25: wie schafft er's das alle Prozisse über ihn laufen auch wenn er schon fünfzehn zwanzig fünfundzwanzig Jahre am Start ist.

00:03:32: und da gibt´s natürlich ein paar Baustellen die wir als erstes anschauen müssen.

00:03:36: Ein Mythos ist natürlich beziehungsweise du kennst es auch keiner machte so gut wie ich.

00:03:41: Als Meister, als Inhaber bin ich der hundertprozenter und deswegen muss ich es auch machen weil es keinen übernehmen kann.

00:03:46: Und wenn's einen übernimmt dann ist es schlecht und ich bin nachher sauer auf den Mitarbeiter oder oder oder.

00:03:51: Das ist natürlich ein super super gefährlicher Glaubenssatz den ganz ganz viele haben gerade im Handwerk.

00:03:57: das Problem ist jetzt man kann sie nicht mal krumm nehmen Weil das Leben ihnen eben gezeigt hat dass wenn es ein problem auf der Baustelle gibt Wenn es ein Problem in Betrieb gibt wenn es irgendwo ein Problem gibt Dann kannst nur einer lösen und das ist der Chef.

00:04:08: Da ist es so, immer wenn du die Probleme deiner Mitarbeiter eben löst eins zu eins im Gespräch dann werden die Mitarbeiter und die Menschen generell abhängig von dir.

00:04:16: Und das ist eben ein scheiß Problem!

00:04:18: Immer die Person oder die Instanz, wenn man so will... ...die Probleme der Leute löst, von denen werden die Leute auch abhängiger.

00:04:25: Wenn ein Mitarbeiter oder ein Mensch generell mal einen Weg gefunden hat wie er leicht zum Erresultat kommt, geht er den Weg wieder.

00:04:32: Das bist natürlich dann du über dein Kopf, deinen Tisch und deine Zeit.

00:04:35: Und da ist natürlich super super schlecht.

00:04:37: Deswegen, den Mythos keiner macht es so wie ich den musst du sein lassen.

00:04:40: Es ist nämlich faktisch so wenn du Aufgaben übergibst und die Qualität ist nachher noch bei achtzig neunzig Prozent dann ist das eine Million mal besser als wenn alles über dich läuft und danach eben hundert Prozent auf dem Tisch stehen.

00:04:51: weil wenn du um dreiundzwanzig Uhr noch im Büro bist Wenn du samstagmorgen auch um sechs Uhr aufstehst oder um fünf Uhr und dann ins Büro eilt's Und dich am besten noch drüber freust weil zu ruhig ist Weil du schön in Ruhe gelassen wirst und arbeiten kannst Dann ist es wirklich ein Alarmsignal.

00:05:04: Die Wochenenden sind nicht dafür da, dass wir in der Firma sind.

00:05:06: Die Wochenende sollten für was anderes da sein und wenn wir das Tagesgeschäft nicht unter dem Tag hinbekommen dann haben wir sowieso ein grundsätzliches Zeitmanagement Problem einen Strukturproblem oder eben einfach ein Problem das wir nicht genau wissen wie die Firma weiterentwickeln sollen.

00:05:20: Deswegen für dich ist ganz wichtig lasst es los den Mythos keiner macht's wie du.

00:05:24: Wenn es niemanden macht wie Du dann hast du die Anweisung einfach nicht richtig geschrieben.

00:05:27: Das heißt du musst deine Art und Weise wie du mit deinen Mitarbeitern redest, wie du Aufgaben übergibst bedeutend besser machen.

00:05:35: Weil dann schaffst du es auch wieder.

00:05:36: das zu den Mitarbeiteren wie soll ich sagen?

00:05:39: Vertrauen ist ein falsches Wort!

00:05:41: Wir brauchen keinen Vertrauen wenn wir definierte gute Prozesse haben... ...und eine gute Schulung.

00:05:46: Gute Schulungen und Mitarbeiter die quasi dann auch den Einsatz bringen den du dir wünscht.

00:05:50: Das ist meistens abhängig von der Einweisung also von einer Einarbeitung.

00:05:54: Das ist ein sehr, sehr großes Thema bei mir im Coaching.

00:05:56: Einerbeitung neuer Mitarbeiter.

00:05:58: Dann heißt es wieder ja Moritz ich finde keine Leute Es gibt auch eh niemanden das doch alles hier weiß da Teufel.

00:06:03: und das Problem ist jetzt Ja es ist schwer Leute zu finden aber alle tun's.

00:06:06: wenn sie strategisch lang genug damit sich beschäftigen finden Sie auch Mitarbeiter.

00:06:11: Okay, Problem gelöst.

00:06:12: Das Problem ist aber dann werden die Mitarbeiter schlecht bis gar nicht eingearbeitet?

00:06:15: Weil der war ja schon Projektleiter!

00:06:17: Ich zahle ihm Jahrhundertprozentlohn.

00:06:19: deswegen erwarte ich auch von Tag minus eins, Hundertzehn Prozent Leistung.

00:06:23: er muss alle Systeme kennen, er muss alles wissen, er muß alle Gedanken lesen können, die ich in meinem Kopf drin habe.

00:06:28: und nach drei Wochen ist er doch nicht so weit wie ich glaube und bin dann sauer auf ihn oder sage den Mitarbeitern unselbstständig übernimmt keine Verantwortung und und und.

00:06:37: Wohl die Einarbeitung des Problemes Wissen ist heutzutage in der Firma eine Bringschuld geworden und genauso solltest du es auch behandeln.

00:06:45: Früher war es tatsächlich eine Holschuld, das heißt Mitarbeiter mussten alles irgendwo sich rausklamüsern aus jedem Mitarbeiter, aus jeder Ecke, aus jedem Buch um die Infos zu kriegen.

00:06:52: und das ist heuzetag einfach Bullshit!

00:06:54: Deswegen setze mehr Zeit und investiere mehr in die Einarbeitung neuer Mitarbeiter und in die Einweisung.

00:07:02: Und die Einweisungen heißt nicht, dass du es eins zu eins machen sollst sondern definiere Prozesse, definiere Unterlagen, baue Schulungssysteme in deiner Firma ein, die nachher für den Mitarbeiter eben zur Verfügung gestellt werden das der Mitarbeiter sich selber einarbeiten kann.

00:07:15: In der Einarbeitung ist es so, trainiere langsam und lerne schnell!

00:07:19: Das ist der Kernsatz.

00:07:20: wenn jemand sich die Zeit nehmen möchte oder muss in der Einarbeitung, sich langsam einzufinden Aufgaben wirklich zu beherrschen.

00:07:27: Sich wirklich in die Materie einzuarbeiten dann reicht es nicht wenn wir's einmal erklären.

00:07:31: das weiß jeder.

00:07:32: Einmal erklären gerade Systeme dem Mitarbeiter fällt nachher einen Klick nicht mehr ein.

00:07:36: Einen Handgriff eine Datei die irgendwo hin muss und schon ist der ganze Prozess schlecht.

00:07:40: Der Mitarbeiter fängt an sich zu zweifeln und du an den Mitarbeiter Und dann wird alles schlechter.

00:07:46: Deswegen des erstes lasse sein mit keiner macht so wie du dass es bullshit danach ganz wichtig.

00:07:51: Schau, dass du die Einerweisung also die Einarbeitung der Mitarbeiter besser machst.

00:07:55: Investiere da mehr Zeit rein, baue bessere Systeme Schulungsunterlagen Videoakademie alles was es braucht das der Mitarbeiter die Informationen erhält zeitunabhängig und vor allem frustunabhängig vom Chef.

00:08:05: Das ist ganz wichtig.

00:08:07: Vertrauen ist gut aber definierte Prozesse sind viel viel viel besser.

00:08:12: Das ist auf jeden Fall so.

00:08:14: In der Mitarbeiterführung ist es so, hast du schon ein paar Mal gehört Klarheit schlägt Sympathie.

00:08:18: Die Klarheit bei der Mitarbeiter-Führung ist das Ausschlaggebendste.

00:08:21: Klarheit führt zu einer Reduktion der Entscheidungen Und eine Reduktionsentscheidungen führt immer zur Energie Führt immer zur Motivation und führt immer zu Freiwerden der Kapazität und Lebensfreude.

00:08:32: Deswegen absolut essentiell Klarheit, Schläg, Sympathy.

00:08:37: Jetzt wenn du jetzt in der Situation bist, alles läuft über dich.

00:08:40: Du hast keine Zeit an deiner Firma zu arbeiten weil du nur im Tagesgeschäft drin steckst.

00:08:44: wie können wir dir noch einen kleinen Tipp mitgeben dass du da wirklich raus kommst?

00:08:48: Wenigstens ein kleines Stückchen Stück für Stück und immer mehr weil das ist Ziel eines jeden Unternehmers, dass die Firma nicht von dir abhängig ist.

00:08:55: es ist nämlich kein Gütesiegel sondern einfach nur ein Armutszeugnis Dass deine Firma auch nicht sehr robust dasteht Weil wenn du auf einmal irgendwas hast Du hast eine Trennung im Hintergrund.

00:09:06: Du hast irgendwelche Probleme mit Gesundheit, dich haut's beim Skifahren aufs Maul und brichst dir die Beine was auch immer!

00:09:12: Das würde bei ganz ganz vielen Handwerksbetrieben einfach schon der absolute Tod- und Untergang bedeuten wenn nicht zufällig irgendein eierlegender Wollmilchsounderfirma ist... ...die schon in ca.

00:09:21: von zwanzig Jahren da ist und einfach nebenher alles mitgekriegt hat.

00:09:24: Wenn es nicht ist dann steht deine Firma wirklich wirklich auf einem dünnen Zweig.

00:09:29: Also, jetzt ist wichtig.

00:09:31: Nicht alles auf einmal delegieren!

00:09:33: Viele versuchen dann wenn sie sagen okay ich habe es kein Bock mehr dass alles über mich läuft Sie versuchen alle Aufgaben auf einmal wegzuschieben von sich und das ist auch bullshit und funktioniert nicht.

00:09:40: Das ganz Wichtig.

00:09:41: Nicht Alles Auf Einmal Delegieren Ganz Langsam Stück für Stück.

00:09:45: Wie Gehen wir Jetzt Grundsätzlich vor?

00:09:46: Das Erste Du Muss Wissen für Übertrage lieber Prozesse anstatt Aufgaben.

00:09:51: Das ist ganz essentiell, wenn du schaffst einen ein Prozess zu strukturieren zum Beispiel erst Kontakt bis Termin beim Kunden oder Beratungsgespräch bis Offerte wie auch immer so Teilprozesse sogar und das schaffts zu strukturieren dann übergebe prozesse oder teilprozisse nicht einzelne Aufgaben.

00:10:08: es macht es im Regenfall einfacher.

00:10:10: ansonsten Wenn du jetzt eine Aufgabe identifiziert hast, hier ist wichtig umso leichter die Aufgabe und so früher sollte sie auch weg von deinem Tisch weil umso weniger Geld entfaltet sie.

00:10:18: Und wie ich immer sage wenn die Kunden anrufen bei dir in der Firma und die direkt dich erreichen dann ist es sowas würdest du im Krankenhaus anrugen und der Herzkranz Chirurg zieht die Hände aus dem Kadaver beziehungsweise aus dem Kunden geht ans Telefon und wimmelt den Vertriebler ab.

00:10:31: und wenn wir das so plakativ darstellen dann weiß jeder dass er schwach sind und wir Zeit verschwenden.

00:10:36: Deswegen, erster Schritt für dich definiere Aufgaben die du abgeben willst umso leichter und so besser.

00:10:40: Dann definier das Ziel der Aufgabe.

00:10:42: was ist genau das Ziel?

00:10:44: Was woran?

00:10:44: wir kennen dass die Aufgabe erfolgreich ist.

00:10:47: Danach definiere den Weg.

00:10:49: es ist ganz wichtig dass wir so wie soll ich sagen dubbelsicher und klar als möglich alles kommunizieren aufschreiben Und die Abläufe strukturieren übergeben.

00:10:58: Das heißt, wenn du die Aufgabe identifiziert hast, die du abgeben willst, tu dir wirklich strukturieren.

00:11:03: Strukturier die Aufgabe, wenn Du sie gerade machst nicht extra dafür Zeit nehmen.

00:11:06: immer, wenn DU die Arbeit machst?

00:11:08: Was ist der Ziel der jeweiligen Aufgabe oder das Ziel?

00:11:10: Danach erstelle unbedingt eine Checkliste welche fünf Schritte welche zehn Schritte?

00:11:13: was wissen wir machen?

00:11:14: und es geht jetzt nicht darum dass wir jetzt wie soll ich sagen dem Bäcker sagen wir sein Brot backt aber wir sagen eben die Schritte zum Beispiel wie's zum Brot kommt.

00:11:22: Das ist ein riesen, Riesen Unterschied.

00:11:23: Deswegen mache eine Checkliste welche fünf welche zehn welche fünfzehn welche fünfundzwanzig Schritte sind wirklich nötig und die schreibst du auf jeden Fall einmal auf.

00:11:31: danach wenn Du willst weil dein Prozess vielleicht neu so nicht getestet ist dann kannst Du ihn gerne einmal durchmachen einmal vormachen.

00:11:37: aber ich empfehle immer dass du Schulungen und Einarbeitung immer Menschen unabhängig machst das heißt mit Videos mit Checklisten mit System Mit Powerpoint mit KI mit sonst was.

00:11:46: Wenn das der Fall ist, dann kommt Schritt vier.

00:11:48: Das heißt du lässt die Mitarbeiter des Machen und kontrollierst.

00:11:51: nur noch jetzt natürlich für dich wichtig.

00:11:53: Du musst herausfinden nach welchen Parametern oder Kennzahlen und woran erkennst du dass du es kontrollieren kannst?

00:12:00: Oder dass das Ergebnis richtig ist.

00:12:02: weil gerade am Anfang wenn wir die Aufgabe betragen haben Dann solltest du sie auf jeden falles Ergebnis am Anfang noch kontrollieren um den Mitarbeiter schnellst möglich Feedback zu geben.

00:12:11: wenn ein Mitarbeiter Tipp am Rand, der einen Fehler macht.

00:12:13: Dann ist es wichtig dass du nicht sagst ja das ist jetzt Tagesform abhängig heute war vielleicht schlecht vielleicht in drei Monaten wieder gut.

00:12:18: nein sofort direktes Feedback geben sofort nachsteuern Es ist keine Kritik es ist einfach nur eine Verbesserung der Mitarbeiter.

00:12:25: und wenn ein Mitarbeit ein Problem hat oder einen Fehler Macht dann ist es für dich immer ein Riesenpotenzial den Mitarbeiter zu verbessern.

00:12:32: also du kannst den Mitarbeiter verbessern wenn du Fehler siehst und das sollte auch der Umgang mit Fehlern sein Wenn du danach eine einige Zeit kontrolliert hast, das Ding.

00:12:40: Das heißt die Outputs, die Schnittlisten, die Arbeitsvorbereitung, die Auffährten, die Rechnung der Rapporte was auch immer.

00:12:46: Die haben gepasst auf jeden Fall.

00:12:47: Dann übergibst du den Prozess komplett und es kommunizierst zu dem Mitarbeiter auch so.

00:12:52: Hey!

00:12:52: Du hast jetzt drei für fünf sechs sieben mal gemacht.

00:12:54: Es war richtig gut.

00:12:55: Ab sofort hast du die absolute Verantwortung und ich vertraue dir den Prozessern.

00:12:59: Und hier ist auch wichtig wie du schon in anderen Folge gehört hast Vertrauen ist kein dürfen Beziehungsweise Verantwortung ist kein Durfen Entweder hat er die Verantwortung oder nicht.

00:13:08: Wenn der weister Chef schaut immer drüber, er scratcht immer rein, er hilft immer, er findet ohne dass ich es merke die Fehler und korrigiert nach dann werden wir unverantwortlich weil wir sie auch nicht machen müssen deswegen den kompletten Prozess und die komplette Aufgabe übertragen inklusive dem Vertrauen quasi für den Prozess die komplete Verantwortung.

00:13:25: und das musst du dem Mitarbeiter dann auch so kommunizieren und fragen gerne Hey, bist du ready?

00:13:30: Fühlst du dich sicher?

00:13:31: Brauchst du noch was oder kannst du es gerne probieren?

00:13:33: Der Mitarbeiter darf ja trotzdem fragen.

00:13:36: Und wenn er den Prozess durchgespielt hat also besser geworden ist als du.

00:13:38: im besten Fall das ist ja unser Ziel.

00:13:41: dann würde ich dir empfehlen dass der Mitarbeiter weitere Schulungsunterlagen anfertigt.

00:13:46: Das ist auf jeden fall die Botschaft des heutigen Podcasts.

00:13:49: Dein Unternehmen wie soll ich sagen dein Job ist es Unternehmer zu sein und nicht im Unternehmen ständig zu arbeiten.

00:13:56: Ich weiß in plakativer Spruch, aber es geht nicht immer.

00:14:00: Wir müssen aber trotzdem daran arbeiten weil das kann nicht sein dass du der Inhaber, der Geschäftsführer und der teuerste Sachbearbeiter der Firma bist.

00:14:07: Deine Firma wird zwangsläufig sich nicht weiterentwickeln Und du wirst zwangsläufig irgendwann Probleme damit kriegen mit Belastung Mit Burnout-Situationen Mit Überforderungen Mit.

00:14:16: Ich kann dich mehr abschalten ich schlafe nicht mehr richtig Ich habe keine Hobbys oder Freunde mehr.

00:14:19: Das ist eine Zwangsläufeigkeit fast schon und ich sehe das bei sehr sehr vielen Firmen und Inhabern meiner Kunden.

00:14:25: Umso älter der Kunde, so blödes klingt.

00:14:27: Umso zäher und belastbar umso leidensfähiger sind sie noch?

00:14:30: Umso jünger umso früher kommen auch die Inhaber auf die Idee oder auf den Trichter.

00:14:34: hey ich will was ändern!

00:14:35: Ich will das nicht so machen und du willst man kann's ändern!

00:14:38: Das ist alles.

00:14:38: Wissen steht euch zur Verfügung.

00:14:40: ihr könnt es anwenden, ihr könntes nutzen, ihr müsst den Weg nicht selber finden.

00:14:44: Wenn der Podcast dir jetzt die Augen geöffnet hat und du sagst joh ich fühle mich leider komplett angesprochen dadurch... ...ich habe ein bisschen Chaos im Betrieb.

00:14:50: Ich bin selber vielleicht ein kleiner KO'd.

00:14:51: Ich habe schon lange meine Firma nicht weiterentwickelt, weil ich gar nicht genau weiß wie ich mich strukturieren soll.

00:14:56: Was sind die nächsten Schritte?

00:14:57: Wo muss ich jetzt als nächstes hinschauen, dass meine Firma weitergeht und meine Lebensqualität noch ein bisschen besser wird.

00:15:21: bieten dir danach auch neutral tatsächlich funktionierende Lösungen an.

00:15:25: Komm auf die Webseite, lass uns reden.

00:15:27: und jetzt wünsche ich dir noch einen ganz wunderschönen ersten Mai eine wundeschöne Woche!

00:15:31: Genieß es macht den Grill an.

00:15:32: und nicht vergessen mein Lieber das Leben ist schön.

00:15:34: bis bald dein Moritz.

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